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allgemeine Infos über greifswald

über die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald

An einer Ostseebucht südlich der Insel Rügen und westlich der Insel Usedom liegt die alte Universitäts- und Hansestadt Greifswald.
1250 wurde ihr Stadtrecht nach Lübecker Vorbild verliehen, kurze Zeit später beteiligte man sich schon am Handel Hanse, 1456 erfolgte die Gründung der Universität und 1774 erblickte Caspar David Friedrich das Licht der Welt in Greifswald. Rund 55000 Einwohner, darunter ungefähr 12000 Studenten, zählt die traditionsreiche Stadt heute: Das sind kurz und knapp die wichtigsten Daten und Zahlen.

Das Stadtbild prägen über Jahrhunderte hinweg die drei mittelalterlichen gotischen Backsteinkirchen St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi. Der hohe Turm von St. Nikolai, der mit einem barocken Helm abschließt, ist das architektonische Wahrzeichen Greifswalds.

Dom in Greifswald

Der Marktplatz gilt als einer der schönsten Marktplätze in Norden von Deutschland. Das historische Rathaus, gotische Wohnspeicherhäuser und Wohnhäuser aus späteren Epochen reihen sich hier zu einem eindrucksvollen Ensemble aneinander. Auch in den Seitenstraßen findet man viele historische Häuser: Besonders auffällig sind die großen Speicher und Giebelhäuser in unterschiedlichen Stilen.

Marktplatz der Hansestadt

Greifswald lebt in außergewöhnlicher Weise von der Universität und ihrem Betrieb: Sie ist zweifelsfrei nicht nur das geistige Zentrum Vorpommerns, sondern auch der wichtigste Wirtschaftsfaktor Greifswalds. Besonders sehenswert ist das historische Universitätsgelände zwischen St. Nikolai und St. Jakobi und das Gebiet der Universitätskliniken im nördlichen Teil der Altstadt.

Hauptgebäude Universität Greifswald

Greifswald beheimatet auch das Pommersche Landesmuseum. In der Gemäldegalerie befinden sich einige Exponate von Greifswalds berühmtesten Sohn, dem romantischen Maler Caspar David Friedrich. Weitere Ausstellungen informieren über die Landesgeschichte und die spezielle Naturkunde Pommerns.

historische Fassade mit schöner Tür

Ein Museum ist auch der Hafen am Ryck. Dort kann man einige historische Schiffe bewundern. 4 km flussaufwärts liegen die Vororte Wieck und Eldena an der Mündung des Rycks in die Ostsee. Wieck ist ein typisches Fischerdorf mit vielen reetgedeckten Häusern. Aber auch die Besichtigung der historischen Holzklappbrücke macht einen Aufenthalt in Wieck lohnenswert. Auf der anderen Seite des Rycks liegt die Klosterruine Eldena, die durch die Gemälde Caspar David Friedrichs berühmt wurde. In Eldena befindet sich auch Greifswalds hauseigener Badestrand.

Holzklappbrücke in Wieck

 

Klosterruine Eldena

Fischerbrunnen

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