Eine großformatige Serie von Bildern über den Marktplatz kann man sich durch einen Klick auf die linke Maustaste hier ansehen. |
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Man sagt, dass der Marktplatz von Greifswald einer der schönsten in Deutschland ist. Eigentlich besteht er nicht nur aus einem, sondern aus zwei Plätzen: aus dem Hauptmarktplatz, der annähernd die Fläche eines Quadrats mit jeweils rund 100 m Seitenlänge einnimmt, und aus dem viel kleineren Fischmarkt. Das rot angestrichene Rathaus befindet sich quasi als Bindeglied zwischen beiden Plätzen.
Das Rathaus wurde um 1300 erbaut, ist aber im Laufe der Jahrhunderte mehrere Male umgebaut und umgestaltet worden. Die rote Färbung der Außenmauern im Jahre 1999 stellt das Ergebnis der letzten Umgestaltung dar. Die Struktur des Gebäudes ist aber im wesentlichen die des 18. Jahrhunderts, mit einem anderen Wort: barock. Der geschwungene Volutengiebel des Rathauses ist ein auffälliges Architekturmerkmal dieser Kunstepoche.
Das Rathaus und die vielen historischen Häuser, deren Fassaden den großflächigen Markplatz begrenzen, reihen sich zu einem wunderschönen baulichem Ensemble aneinander. Zwei gotische Wohnspeicherhäuser, die aus dem 15. und 14. Jahrhundert stammen, sind die ältesten und interessantesten Gebäude am Marktplatz. Das Haus Nr. 11 ist mit einem außergewöhnlichen gotischen Stufengiebel geschmückt.
Auf dem Fischmarkt wird heute kein Fisch mehr verkauft. Nur der Fischerbrunnen erinnert noch an die ursprüngliche Nutzung dieses kleineren Marktplatzes. Die Brunnenskulpturen, die sich direkt gegenüber Greifswalds ehemalig größtem Wohnspeicherhaus befinden, wurden vom Rostocker Bildhauer Jo Jastram geschaffen.
© Andreas Reuter |
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