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  St. Spiritus

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Ältestes Gebäude des St.-Spiritus-Ensembles in der Langen Straße ist die ehemalige Hospitalkapelle. Nur mit aufmerksamen Blick wird man diese Kapelle heute entdecken können, denn in die Bausubstanz der ursprünglich gotischen Architektur ist im Laufe der Jahrhunderte mehr als stark eingegriffen worden. Nur ein Schiff der ursprünglich zweischiffigen Hallenkirche ist noch erhalten, das ab dem 16. Jahrhundert einerseits wohnlichen Zwecken, andererseits als Speicher und als Bäckerei diente. Nach der Renovierung 2002/2003 ist die ehemalige Kapelle zu einem kulturellem Veranstaltungssaal umgestaltet worden.
  

Zum St.-Spiritus-Komplex gehören noch weitere historische Gebäude: 

  • zwei 1819 bis 1821 errichtete, mehrgeschossige Traufenhäuser. Das eine befindet sich in der Langen Straße, das andere in der Langen Straße Ecke Rotgerberstraße.
     
  • ein 1885 gebauter, dreigeschossiger Erweiterungsbau in der Rotgerberstraße.
     
  • zwei im 18. Jahrhundert errichtete, eingeschossige Fachwerkreihenhäuser im Innenhof hinter den Häusern der Langen Straße und Rotgerberstraße.

Gelände des ehemaligen Hospitals St. Spiritus

Diese niedlichen Fachwerkhäuser mit weiß verputzen Lehmausfachungen, die bis in die 70iger Jahre des 20. Jahrhunderts als Alterswohnsitze dienten, sind besonders sehenswert. Sie sind so angeordnet, dass sie mit der rückseitigen Wand des Gebäudes Lange Str. 49 einen kleinen Platz nahezu vollständig umschließen. In diesem Hof, von dem man einen schönen Blick auf den Turm von St. Nikolai genießen kann, hängt auch eine Glocke aus dem Jahre 1623. Heute wird das Gelände von Soziokulturellem Zentrum genutzt.

 

© Andreas Reuter

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